KURT GRAUNKE: LIEDER, AIR, ARIETTE, HÖRPROBE

INHALT / CONTENT:

Nebel hat den Wald verschlungen (Theodor Storm): 2'45''.
Regina Klepper (Sopran / soprano), Oresta Cybriwsky (Klavier / piano).

Hörprobe / Audio test: 115nebel45.mp3 [772 KB]
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Ein Fichtenbaum (Hans Boldt): 2'57''.
Regina Klepper (Sopran / soprano), Oresta Cybriwsky (Klavier / piano).

Hörprobe / Audio test: 115fichtenbaum45.mp3 [758 KB]
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Air (Fassung für Harfe und Orchester / version for harp and orchestra): 4'37''.
Geraldine Weiner-Graunke (Harfe / harp), Symphonie-Orchester Graunke, Dirigent / conductor: Kurt Graunke.

Hörprobe / Audio test: 112airharfeuorchester45.mp3 [724 KB]
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Der Abend (Caspar David Friedrich): 3'26''.
Regina Klepper (Sopran / soprano), Oresta Cybriwsky (Klavier / piano).

Hörprobe / Audio test: 115abend45.mp3 [716 KB]
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An Dich (N.N.): 4'37''.
Sebastian Geyer (Bariton / baritone), Fritz Schwinghammer (Klavier / piano).

Hörprobe / Audio test: 115andich45.mp3 [725 KB]
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Die zwei Gesellen, Ballade (Joseph Freiherr von Eichendorff): 4'34''.
Sebastian Geyer (Bariton / baritone), Fritz Schwinghammer (Klavier / piano).

Hörprobe / Audio test: 115zweigesellen45.mp3 [787 KB]
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Ariette (Orchesterfassung / Version for orchestra): 4'19''.
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks / Bavarian Radio Symphony Orchestra, Dirigent / conductor: Kurt Graunke.

Hörprobe / Audio test: 109arietteorchesterfassung45.mp3 [861 KB]
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Lebenswunsch (Rudolf Tarnow): 1'57''.
Regina Klepper (Sopran / soprano), Oresta Cybriwsky (Klavier / piano).

Hörprobe / Audio test: 115lebenswunsch45.mp3 [738 KB]
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Christrose (Christa Stegelmann): 2'14''.
Regina Klepper (Sopran / soprano), Oresta Cybriwsky (Klavier / piano).

Hörprobe / Audio test: 115christrose45.mp3 [705 KB]
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Heimatlos, Ballade (Lisbet Hoffmann): 5'30''.
Regina Klepper (Sopran / soprano), Oresta Cybriwsky (Klavier / piano).

Hörprobe / Audio test: 115heimatlos45.mp3 [769 KB]
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Birken (Hermann Claudius): 2'09''.
Regina Klepper (Sopran / soprano), Oresta Cybriwsky (Klavier / piano).

Hörprobe / Audio test: 115birken45.mp3 [785 KB]
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Die Frage bleibt (Theodor Fontane): 2'35''.
Regina Klepper (Sopran / soprano), Oresta Cybriwsky (Klavier / piano).

Hörprobe / Audio test: 115frage45.mp3 [754 KB]
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Air (Orchesterfassung / Version for Orchestra): 5'23''.
Symphonie-Orchester Graunke, Dirigent / conductor: Kurt Graunke.

Hörprobe / Audio test: 106airorchesterfassung45.mp3 [722 KB]
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Melodie "Nicht wissen will ich, was gestern war" (Elsa Freudiger): 3'12''.
Regina Klepper (Sopran / soprano), Fritz Schwinghammer (Klavier / piano).

Hörprobe / Audio test: 115melodie45.mp3 [736 KB]
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Als Komponist ist Kurt Graunke vor allem durch seine 9 Symphonien hervorgetreten, in denen er mit moderner Tonsprache und Rhythmik den klassischen bis spätromantischen Typ weitergeführt hat. Nach der Arbeit an der 9. Symphonie (1995-1999) vertonte er Lieder und Balladen für Singstimme und Kla-vier; bis dahin hatte er erst eine Liedkomposition (Melodie nach Elsa Freudiger, 1940) veröffentlicht. Die Lieder und Balladen, die nun zum 85. Geburtstag Kurt Graunkes auf Tonträgern erscheinen, bilden zusammen mit der 1999 auf CD veröffentlichten Symphonie Nr. 9 ein imposantes Alterswerk des Kom-ponisten. In beiden Bereichen ist er neue Wege gegangen, hat er sich an literarisch-philosophischen Vorlagen orientiert, die seiner Musik nochmals eine ungewöhnliche Tiefe, aber auch unverbrauchte Frische gegeben haben.

Die Ariette schrieb Kurt Graunke anfänglich für Orgel; die Uraufführung fand 1992 in München zur Feier der Goldenen Hochzeit des Ehepaars Graunke statt. 1993 instrumentierte Kurt Graunke das Werk zu-nächst für Bläserquintett und dann für Symphonieorchester. In der letzteren Fassung ist die Ariette hier zu hören.

Ursprünglich wurde die 1970 komponierte Air für Soloharfe geschrieben; das Werk führte Kurt Graunkes Tochter Geraldine zur Hochzeit von Frau Karla Troue-Holland im Ulmer Münster im gleichen Jahr erst-mals auf. Der Erfolg des Stückes brachte Kurt Graunke dazu, es in zwei weiteren Fassungen vorzule-gen, einmal als Konzertstück für Harfe und Orchester (wie in der vorliegenden Aufnahme) und dann in einer reinen Orchesterversion.
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Kurt Graunke has distinguished himself as a composer by writung nine symphonies in which he fused modern tonal language and rhythms with symphonic forms typical of the classical to the later romantic era. Following the completion of the Ninth Symphony (1995-1999), he composed a set of lieder and ballads for solo voice and piano; prior to this time he had only published a single lied (Melodie based on a text by Elsa Freudiger, 1940). The lieder and ballads, the first recording of which now appears on the occasion of Kurt Graunke's 85th birthday, comprise - together with the Ninth Symphony which was produced on CD in 1999 - an impos-ing body of the late compositions by this composer. In both cases Graunke has followed new paths, basing his compositions on literary and philosophical works, giving his music both an extraordinary depth and an unspent freshness.

The Ariette was originally composed for organ solo: the premiere took place in Munich in 1992 on the occasion of the Graunke's golden wedding celebration. In 1993 Kurt Graunke set the work first for wind quintet and later for symphony orchestera. A recording of the latter version can be heard here.

The Air was originally written for harp solo in 1970. It was first performed by Kurt Graunke's daughter Geraldine at the wedding of karla Troue-Holland in the Ulm Cathedral in the same year. The success of the piece led Kurt Graunke propose two further versions, a concert piece for harp and orchestra (which can be heard on this CD) as well as a setting for orchestra.

KRITIK / CRITICISM:
Thomas Schulz, RONDO-Archiv, 19.04.2001: Späte Blumen sind sie, die Lieder von Kurt Graunke. Der in München lebende Komponist schrieb sie zwischen und nach der Arbeit an seiner großen Neunten Sinfonie, das letzte vollendete er im November 1999. Man erwarte von diesen Liedkompositionen keine "moderne Musik". Graunke arbeitet, wie auch in seiner Orchestermusik, auf dem Gebiet der Tonalität, die zwar ausgeweitet, aber nie in Frage gestellt wird, und es gibt auch keine experimentellen Formen der Stimmbehandlung und Textausdeutung. Vielmehr wird der Weg, den Schumann, Brahms oder auch Pfitzner in ihren Liedern beschritten haben, individuell fortgeführt. Die Verwurzelung in der Welt der Romantik zeigt sich auch in der Auswahl der Gedichte – von Fontane, Eichendorff oder Storm.
Trotzdem zeigen Graunkes Lieder, neben der meisterlichen handwerklichen Ausarbeitung, durchaus eigenes Profil, etwa im Kontrast zwischen sanglicher Melodienlinie und chromatisch dichtem Klavierpart in Caspar David Friedrichs "Der Abend" oder in der harmonisch reichen Gestaltung des Orgelpunkts im Klavierpart von "An Dich". Hier zeigt sich: Es lässt sich auch auf dem Boden der Tonalität noch so viel Gültiges sagen. Freunde des Klavierliedes werden diese ruhige, nachdenkliche, im besten Sinne konservative Musik mögen, Avantgarde-Anhänger weniger. Interpretatorisch überzeugt vor allem Regina Kleppers klare nuancenreiche Sopranstimme und ihre lupenreine Diktion.


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